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Journal 2011

28.12.2011
"Ekstase" - fünfter Maltermin am neuen Ölbild. Hier der aktuelle Stand:

Ekstase

Der Himmel war doch zu stilisiert, ich habe ihn also neu gemacht. Wenn die Farbe trocken ist, müssen die Wolken noch etwas mehr Weiss bekommen - das Bild ist also immer noch nicht fertig.

20.12.2011
"Ekstase" - vierter Maltermin am neuen Ölbild. Hier der aktuelle Stand:

Ekstase

So sehen Männer in Ekstase aus... Die Frage für mich ist nun, ob der - gewollt - stilisierte Himmel zu stilisiert ist oder ob er so in Ordnung ist.

11.12.2011
Palazzo - Dinnershow. Wie schon letztes Jahr eine tolle Veranstaltung mit tollen Akrobaten. Als Clown war der "Herr Riesling" einmalig gut, und der junge Zauberer machte seine Sache so großartig, dass man an den Naturgesetzen zweifeln mochte. Pro Karte zahlten wir 139 Euro, unsere reinen Getränkekosten (vier Personen) kamen auf fast 200 Euro. Bereut haben wir keinen Cent.

10.12.2011
Mondfinsternis 10.12.2011. Wochenlang war es bedeckt oder neblig - ich hätte nicht gedacht, dass auch nur der Hauch einer Chance bestünde, die heutige Mondfinsternis beobachten zu können. Die Bedingungen waren ungünstig: Von Heidelberg aus sollte die Finsternis bei Mondaufgang schon fast vorüber sein. Wie zum Trotz war es heute klar, und als der Mond hinter dem Königstuhl aufging, war tatsächlich noch ein dunkles Segment zu sehen. Eine schnelle Aufnahme mit der IXUS 70 um 17h07 MEZ. Darunter der zur gleichen Zeit zu erwartende Anblick nach dem Planetariumsprogramm GUIDE 8.

Mondfinsternis 10.12.2011

Mondfinsternis GUIDE

09.12.2011
Lydia Mendoza (1916 - 2007). Aufgefallen ist mir diese Tejano-Musikerin (Sängerin und Gitarristin) auf der CD "Hot Women: Singers From The Torrid Regions Of The World" von Robert Crumb: Hier war sie mit einem Titel vertreten, den ich immer mal wieder anhörte. Es lag nahe, bei YouTube zu schauen, was es zum Anhören (und Anschauen) gab, und das war eine ganze Menge. Ich habe mir eine Reihe von Titeln gespeichert, und es macht richtig Spaß, diese intensive leidenschaftliche Stimme zu hören. Nachahmung (der Suche) empfohlen...

Lydia Mendoza
Lydia Mendoza

04.12.2011
Georges I. Gurdjieff (1866 - 1949), ein griechisch-armenischer Esoteriker, Schriftsteller, Choreograph und Komponist. Mit dem Esoteriker kann ich nichts anfangen, den Schriftsteller kenne ich nicht und werde ich wohl auch nicht kennenlernen, der Choreograph ist mir nur über den Umweg einiger Ballettaufnahmen bekannt geworden - den Komponisten Gurdjieff kenne ich aber schon seit über zwanzig Jahren: Damals nahm ich eine Sendung des Hessischen Rundfunks über seine Klaviermusik auf, und diese Aufnahmen hörte ich mir alle paar Monate mal an. Auch wenn ich die genaueren Aufnahmedaten damals nicht notiert habe weiß ich, dass es sich um "Journey To Inaccesible Places" handelte und Herbert Henck der Pianist war. Trilok Gurtu hat an den Percussions unterstützt. Mit diesen Informationen ist es heutzutage natürlich ein leichtes, die genaueren Daten zu ermitteln. Tonaufnahmen: 16.17.11.1981 in Bremen (Radio Bremen, Sendesaal). Herbert Henck korrigiert auf seiner interessanten Webseite die Angaben des LP-Covers, demnach handelt es sich um "Dances and Chants of the Seids", die auf der LP irrtümlich als "Journey to Inaccessible Places" bezeichnet werden (auf der CD ist dieser Fehler korrigiert).
Seit acht oder neun Jahren habe ich zwei CDs aus der Reihe "The complete piano music by Gurdjieff - de Hartmann interpreted by Cecil Lytle" (1987 - 1989). Schöne Aufnahmen, muss man sagen. Kann man immer mal hören, das Esoterische stört gar nicht...

Ob man Gurdjieff tatsächlich als Komponisten bezeichnen kann, sei einmal dahingestellt. Wahr ist wohl, dass Gurdjieff "durch Melodien inspiriert worden war, die er auf Reisen durch den Nahen und Mittleren Osten aufgeschnappt hatte. Später sang oder pfiff Gurdjieff die Themen seinem treuen Adlatus vor, dem russischen Komponisten und Pianisten Thomas de Hartmann. Der notierte die musikalischen Erinnerungen für Klavier, was wiederum dazu führte, dass Gurdjieffs Kompositionen im Westen als reine Klaviermusik wahrgenommen und studiert wurden." (so zu lesen unter KlassikAkzente).

Gurdjieff
Georges I. Gurdjieff

Unter YouTube habe ich nach Videos von Aufführungen der Tänze gesucht und bin schnell fündig geworden. Irgendwie surreal kam mir eine Aufführung in Südkorea vor, die ich mir mehrmals angeschaut habe; die Musik daraus hat es auch auf meinen mp3-Player geschafft, da kommt nicht alles drauf. Wer sich für langsame meditative Musik erwärmen kann, der sollte sich das Video anschauen, die Musik aber über eine ordentliche Anlage laufen lassen.

Gurdjieff

Die Tänzerin in der Mitte drehte sich - wie ein Derwisch - die ganze Aufführung über um ihre Achse, fast neun Minuten lang. Ich zählte 7 Umdrehungen in 10 Sekunden, die Dame musste sich also rund 350 mal drehen. Die anderen Tänzer (oder sagen wir besser: Ausführenden) machten "heilige Bewegungen" (eine Art sanfte Gymnastik).
Informationen zum Video: Movement 11 - Lord Have Mercy. Performance on 25 April 2010 in Gwangju/South Korea by Seekers of Truth. Dance no. 5 of 10

Gurdjieff hat eine Menge Schüler und Anhänger, kein Wunder, dass sein Buch "Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen" verfilmt wurde, 1979 von Peter Brook. Besser und knapper als in der Wikipedia kann man das Buch (und den Film) nicht zusammenfassen: "Darin beschreibt Gurdjieff seine Kindheit und Jugend am Fuße des Kaukasus und seine Begegnungen mit den Menschen, die den Ursprung seiner späteren Lehren formten. Höhepunkte des Filmes sind unter anderem die Reisen zu gewissen Sufi-Lehrern und die (original von Gurdjieff-Schülern aufgeführten) heiligen Tänze im verborgenen Kloster der geheimnisvollen Bruderschaft Sarmoung."
Den Film gibt es unter YouTube komplett, allerdings in reichlich bescheidener Qualität. Aber wann kommt so ein Film schon mal im Kino, also schaute ich ihn mir am Sonntag an. Er ist sehenswert, mit Kopfhörer ist die Klangqualität bei den Musikstücken gar nicht mal so schlecht, das englisch der Schauspieler ist recht klar und leicht zu verstehen. Inhaltlich ist es eine Art zahnloser "Indiana Jones" - es gibt heilige Orte, tolle Landschaften, Klöster, weise Männer, seltsame Tänze, seltsamerweise viele junge Frauen im versteckten und besonders mystischen Kloster der Bruderschaft Sarmoung, und immer mal wieder schöne Musik. Wenn der Film als DVD herauskommt, werde ich ihn mir sicherlich besorgen.

Gurdjieff
Eine Gruppe von Tänzern im Kloster Sarmoung - sehenswert!!

01.12.2011
Melina Mercouri. In den fünfziger Jahren war es keine Selbstverständlichkeit, dass ein Haushalt einen Radio besass: Ich kann mich zwar nicht erinnern, wann meine Eltern oder meine Großeltern sich den ersten Radio anschafften, aber es könnte durchaus erst gegen Ende der fünfziger Jahre gewesen sein. Wir lebten bis 1961 mit Großeltern, Eltern und fünf Kindern in einer 3-Zimmer-Wohnung: neun Personen auf rund 70 Quadratmetern. Irgendwann war von Lale Andersen "Ein Schiff wird kommen" zu hören, da hatten wir also schon einen Radio, und dieses Lied machte damals so viel Sinn für mich, dass ich es nie wieder vergessen habe. Mein Vater war damals immer mal wieder viele Monate auf See, als Schiffsingenieur auf Grosser Fahrt, und dieses Schiff, dass kommen wird - das war wohl auch das Schiff mit meinem Vater. Vielleicht jedenfalls.
War Lale Andersen eindrucksvoll genug (immerhin habe ich letztes Jahr ihr Grab auf Langenoog besucht), so spielt das Original von Melina Mercouri wahrhaftig in einer anderen Liga: Diese Fassung höre ich jetzt noch mit Genuß und Begeisterung - die Lale dagegen nur noch mit einer Art nostalgischer Pietät.

;elina Mercouri

Melina Mercouri ist eine singuläre Sängerin: Es gibt Lieder von Ihr, da bekomme ich eine Gänsehaut, egal wie oft ich sie schon angehört habe. Ihr Timing, ihre Art, "laid-back" zu singen, ihre leicht rauchige ausdrucksvolle Stimme, so weit weg von jeder Backfisch-Stimme der angesagten "Stars" - das packt. In den letzten ein oder zwei Wochen habe ich mir viele Ihrer Interpretationen nochmal auf YouTube angehört und teilweise abgespeichert. Natürlich "Ta pedia tou Pirea" aus "Never on Sundays" (das Original von "Ein Schiff wird kommen"); "Na me Thimase"; das "Love Theme" aus "Phaedra" und "Fýgan ta paidiá" (im Original aus dem Film "Kokkina Fanaria" mit Musik von Stavrou Xarchakou), das alles beinhaltet, was mir an Melina Mercouri gefällt. Eine tolle Frau!

29.11.2011
"Ekstase" - dritter Maltermin am neuen Ölbild. Hier der aktuelle Stand:

Ekstase

26.11.2011
Robert Henseling, Mars Robert Henseling "Mars. Seine Rätsel und seine Geschichte" (1925). Der kleinformatige und schmale Band entpuppt sich beim Lesen als erheblich umfangreicher, als der erste Eindruck suggeriert. Die Schrifttype ist klein, in den Bildunterschriften sogar sehr klein, die Abbildungen enthalten auf kleinster Fläche jede Menge von Details, und der dichte non-nonsense-Stil führt dazu, dass die 78 engbedruckten Seiten eine beachtliche und ernstzunehmende Zusammenstellung des Wissens über den Planeten Mars ergeben.

Lohnt sich die Lektüre eines 1925 erschienenen Buches über einen Planeten, der in den letzten Jahrzehnten von einer beachtlichen Anzahl von Raumfahrtmissionen besucht worden ist und weiter besucht wird? Die Antwort ist ein klares "Ja". Die Beschreibung der Bahnverhälntnisse und ihrer Auswirkungen auf die Beobachtungsphasen ist heute kaum so umfangreich und gut zu finden, und auch die Sichtbarkeitsverhältnisse der Marsmonde von der Marsoberfläche aus sind sorgfältig und gut nachvollziehbar beschrieben. Wertvoll ist der Vergleich der Zeichnungen von so unterschiedlichen Beobachtern wie Giovanni Schiaparelli, Percival Lovell und Kasimir Graff. Letzterer hat am 60 cm-Refraktor der Hamburger Sternwarte in Bergedorf unermüdlich Marszeichnungen angefertigt, von denen leider nur ein kleiner Teil bekannt geworden sind; ich kenne ausserhalb der Bücher von Robert Henseling keine Veröffentlichungen mit Zeichnungen Graffs.

Robert Henseling, Mars, Doppelseite

Typische Doppelseite mit Abbildungen

23.11.2011
Montserrat Figueras gestorben. Seit ich das Ensemble Hesperion XX (heute Hesperion XXI) kenne, also seit 1976, als die Doppel-LP "Weltliche Musik im Christlichen und Jüdischen Spanien (14501550)" heraus kam, liebe ich diese Musik. Montserrat Figueras gehörte 1974 zu den Gründern des Ensembles, das Musikgeschichte geschrieben hat. Mehr auf der Webpräsenz der Capella Reial de Catalunya.

22.11.2011
"Ekstase" - zweiter Maltermin am neuen Ölbild. Hier der aktuelle Stand:

Ekstase

21.11.2011
Bandprobe "The RIB-Band". Wider Erwarten richtiggehend produktiv. Einige Wochen vor dem ersten Auftritt nach der Neuausrichtung auch angenmessen.

17.11.2011
Frank Frazetta - Rough Works. Der bestellte Bildband ist angekommen.

Daneben http://illustrationart.blogspot.com/ weiter angeschaut und weitere tolle Künstler kennengelernt - teils mehr zu ihnen recherchiert. Beeindruckend: Der "Kriegs-Künstler" Ivor Hele, der irgendwann nur noch erotische Bilder seiner Frau gemalt hat.

15.11.2011
Illustrationskunst. Blogseite http://illustrationart.blogspot.com/ lange gelesen, dabei einige interessante Künstler kennengelernt und teils weitere Recherchen betrieben.

Besonders Ashley Wood hat es mir angetan: Ich habe sicherlich über 40 Bilder abgespeichert zum genaueren Prüfen und immer wieder gedacht: SO will ich malen, in diesem lockeren und doch bestimmten Stil, mit diesen eher grauen aber doch bunt wirkenden Farben und dem interessanten Hintergrund.

14.11.2011
Franz Josef Degenhardt gestorben. Seit dem Ende der sechziger Jahre begleiten mich die Lieder von Degenhardt, zugegeben immer nur die alten aus den sechziger und siebziger Jahren, die "Schmuddelkinder", "Deutscher Sonntag", die "Tarantella", "in den guten alten Zeiten", "Progressiv, Dynamisch, mit Phantasie", das herrliche "Befragung eines Kriegsdienstverweigerers" und viele andere.

11.11.2011
John Updike - Sucht mein Angesicht.

09.11.2011
Scribble für "Brüter I"
Brueter I

06.11.2011
Herbert W. Franke - Der Elfenbeinturm.

30.08.2011
Kämpfende Männer...  Das neue Ölbild fertiggemalt: hier der Endstand:

Kämpfende Männer

21.08.2011
Arno Schmidt: "Brand's Haide" - Hörspiel im Deutschlandradio Kultur. Hörspielbearbeitung und Regie: Klaus Buhlert. Mit Ulrich Wildgruber, Juliane Köhler, Jacqueline Macauly. Produktion BR 1998.
"Brand's Haide" ist einer der ersten Texte, die ich von Arno Schmidt gelesen habe, unter anderen damit hat er sich mir ins Herz geschrieben. Ein Kriegsheimkehrer-Schicksal, eine Liebes- und eine Hassgeschichte, eine Sozial- und Kirchenkritik, ein von Selbstbewusstsein und Besserwisserei strotzender Super-Mann, der schon den ganzen Schmidt erkennen lässt - aber auch eine Zukunftsentscheidung: Hier setzt sich jemand als Schriftsteller, der es vorher nicht war.
Gleichzeitig ist Brand's Haide aber auch ein Feenmärchen und für die Hauptperson der Beweis, dass man nur gründlich genug forschen muss, bis man die Beweise für eine andere Realität in der Hand hat. Und die findet sich in Brand's Haide.
Leider reduziert das Hörspiel den Text auf die Heimkehr eines Kriegsgefangenen und eine Liebesgeschichte, die an der Realität scheitert. Nur einmal, am Anfang, "pommt" einer aus Brand's Haide, einer aus der anderen Realität, etwas zum sich vor ihm zum Schriftsteller selbsternennenden Heimkehrer. Schade, dass diese Ebene des Textes im Hörspiel so ganz ausfällt.
Die Produktion mag ganz nett gewesen sein, ich hatte aber etwas Probleme, mich mit der Stimme von Ulrich Wildgruber anzufreunden, und auch die beiden Frauenstimmen waren nicht so ganz mein Fall.

Zafiro und Zabriskie, die beiden Bengalkater.

Zafiro

Zafiro macht es sich gerne in 1,70 Meter Höhe bei Goethe bequem.



Zabriskie dagegen hat es eher mit Henry Miller, dem es von Zeit zu Zeit ein Bedürfnis war, seine H... auszulüften (in seiner Sexus/Plexus/Nexus-Trilogie).

20./21.08.2011
Gerhard Riebicke - Aktfotografien
Vermutlich ist Gerhard Riebicke einer der bekanntesten und besten der unbekannten Fotografen. In einer ganzen Reihe von Büchern und Broschüren seit den zwanziger Jahren finden sich seine wunderschönen Akt- und Sportfotografien, der Fotograf selbst ist aber unbekannt geblieben - nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag hat er bisher.
Ich habe einen Teil des Wochenendes genutzt, Material von ihm zu sammeln und mir ein kleines Bilderbuch zusammenzustellen, an Material über den Menschen gibt es dagegen erstaunlich wenig.


Es tut gut, diese Fotografien zu betrachten, diese selbstverständliche Nacktheit, diese schönen Körper (nicht zu dünn, nicht zu dick), keine selbstdarstellerischen Modelle, kein Produzieren vor der Kamera, keine Intimrasur ;-)
Schade, dass es nur einen einzigen käuflichen Bildband (mit 72 Seiten) gibt, der allerdings mit rund 60 Euro reichlich teuer ist.

Riebicke

Gerhard Riebicke ist am 6.2.1878 in Sonnewalde geboren und 1957 in Berlin gestorben. In seiner Zeit als Hauslehrer in Posen hat er sich die Technik der Fotografie autodidaktisch angeeignet. Seit 1909 lebte er in Berlin, wo er zunächst als Pressefotograf, später als Sportfotograf arbeitete. Bald wurde er DER Fotograf der Freikörperkultur und ein wichtiger Bildlieferant von Zeitschriften. Nach 1933 arbeitete er vermutlich nur noch als Sportfotograf. Der größte Teil seines Archivs wurde 1944 bei einem Bombenangriff zerstört. (Quelle: Koetzle, Hans-Michael, "Riebicke, Gerhard", in: Neue Deutsche Biographie 21 (2003), S. 559-560 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd122882970.html)
Interessantes Material findet sich auf der Webseite von amadelio: Der Galerist Bodo Niemann, der Ausrichter der bisher einzigen Ausstellung seit Jahrzehnten, schildert in einem sehenswerten Video (ca 11 min) die Arbeitsweise des Fotografen und das Spezifische seiner Kunst. Schön ist, dass Bodo Niemann es geschafft hat, ehemalige Modelle zu finden und zu befragen.

20.08.2011
Nummer 9 #9 - Animationsfilm von Shane Acker. Zufällig bin ich vor einer Woche über einige YouTube-Schnipsel dieses Films gestolpert und war begeistert. Die DVD war schnell bestellt und bildete am Samstag das Abendprogramm. Weniger die Handlung (die mich etwas kalt ließ) als die technische Umsetzung hat mich beeindruckt. Gerade auch deswegen ist das Bonusmaterial der DVD besonders interessant für mich gewesen: Das Animations-Team erzählt von der Arbeit am Film, jede Menge Kommentare des Regisseurs und der Produzenten und so weiter. Spiegel neben den Bildschirmen dienen den Animateuren dazu, das eigene Gesicht zur passenden Miene zu verziehen, die Animateure spielen als Schauspieler einzelne Szenen, um die Bewegungsabläufe zu studieren und zu verstehen und vieles mehr - total interessant.
Besser als der eigentliche Hauptfilm hat mir übrigens Acker's Vorfilm gefallen, quasi eine Vorstudie zum ganzen Film. Teils geht es brutaler zu, aber glücklicherweise auch weniger mystisch...

16.08.2011
Kämpfende Männer...  Am neuen Ölbild weitergemalt.

07.08.2011
Johann Gottfried Seume: "Mein Leben" Hörspiel des BR von 1994, Regisseur: Christoph Lindenmeyer, Bearbeiter: Garleff Zacharias-Langhans, Sprecher: Peter Fricke und Matthias von Stegmann.
Mit 44 Minuten ein eher kurzes Hörspiel. Anhören lohnt sich. Seume ist immer gut.

Scanner (aka Robin Rimbaud): "Warhol's Surfaces". Komposition des Londoner Soundkünstlers Scanner. Langweilig und beliebig, Zeitvergeudung. Wenn ich nicht gerade krank im Bett gelegen hätte, hätte ich es nicht zu Ende gehört. Ich habe kurze (5 Minuten etwa) Stücke von Scanner gehört, auch schon mal eine ganze Sendung über ihn mir angehört, da waren gute Sachen dabei, aber in einer Großform (60 Minuten) kann man Geräusche und teils unverständliche Sprachfetzen nur mit etwas Stoizismus über sich ergehen lassen.

02.08.2011
Kämpfende Männer...  Am neuen Ölbild weitergemalt.

19.07.2011
Kämpfende Männer...  Am neuen Ölbild weitergemalt.

03.07.2011
Hirschkäfer, weiblich: Eine Woche nach der Begegnung mit einem männlichen Hirschkäfer lief uns bei einem Ausflug auf die Ketscher Halbinsel dieses weibliche Exemplar über den Weg.

Hirschkäfer, weiblich

27.06.2011
Hirschkäfer: Morgens auf dem Weg zur Arbeit sass dieses schöne Exemplar auf dem Feldweg. Nach dem Foto habe ich ihn vom Weg weggebracht, und abends brav eine Meldung gemacht.

Hirchkäfer

21.06.2011
Kämpfende Männer...  Am neuen Ölbild weitergemalt.

18.06.2011
Ausflug der CES nach Worms, Bad Dürkheim und Kirchheim (Pfalz) Stadtführung in Worms, Rumspazieren in Bad Dürkheim, Verköstigung in Kirchheim (Pfalz).
Sehenswert war der alte Jüdische Friedhof "Heiliger Sand" in Worms, unser Stadtführer hat zum Glück sehr kompetent über die Geschichte und die Besonderheiten dieses Friedhofs sprechen können. Leider war nicht genug Zeit eingeplant, den Friedhof auf eigene Faust etwas abspazieren zu können.

Worms, Jüdischer Friedhof
Worms, Jüdischer Friedhof "Heiliger Sand": Gräber des Rabbi Meir von Rothenburg und des Alexander ben Salomon Wimpfen

28.05.2011
We are the World, Chorkonzert in Reilingen (verschiedene Chöre der Region).

24.05.2011
Kämpfende Männer...  Am neuen Ölbild weitergemalt: angefangen, die beiden Kämpfer zu untermalen. Der Hintergrund ist natürlich bei weitem auch noch nicht fertig.

Kämpfende Männer

19.05.2011
Bandprobe.  (mit Ilo und Roland). Weniger wie sonst gespielt, mehr geredet. Abends noch die Mitschnitte bearbeitet und in mp3 umgewandelt.

18.05.2011
Musikvideos von Anita O'Day . Vor einigen Monaten habe ich auf "pasa la vida" ein Video vom Auftritt der Jazz-Sängerin Anita O'Day beim Newport-Jazzfestival 1958 gesehen ("Sweet Georgia Brown" und "Tea for Two"). Ungemein beeindruckend, mit welcher Intensität, Lust und Souveränität und mit welchem Rhythmusgefühl diese Frau singt und sich bewegt. Und den Spaß zu spüren, den sie beim Singen hat. Ich habe dieses Video seither immer mal wieder angesehen und hatte jetzt mal wieder Lust dazu. Kaum zu glauben, dass Anita zum Zeitpunkt der Aufnahme schon jahrelang massive Alkohol- und Heroin-Problemen hatte und wegen Drogendelikten mehrere teils mehrmonatige Gefängnisaufenthalte hinter sich hatte. Bei ihrem Newport-Auftritt stand sie stark unter Heroin, wie sie später gestand, betrachtete diesen Auftritt aber als den schönsten und erfolgreichsten Tag ihres Lebens.

Anita O'Day

Interessant auch der Blick ins Publikum: Amerikanische Jazz-Hörer Ende der fünfziger Jahre, Leute, denen man es nicht ansieht, dass sie zu einem Jazz-Festival gehen. Teils cool, teils sorgfältig gekleidet wie zu einer Party. Es wird gegessen, es wird getrunken, es wird genascht, alles aber zivilisiert. Ein Konzert unter freiem Himmel, in der Sonne - eine nicht unbedingt mit Jazz in Verbindung zu bringende Stimmung. Irre Sonnenbrillen bei den Frauen, Zigaretten sind selbstverständlich. Die technische Qualität der Filmaufnahmen ist großartig: Trotz der prallen Sonne sind die hellen Stellen nicht ausgebrannt und die Schatten nicht schwarz, sondern einfach nur etwas dunkler - augenscheinlich wurde bestes Filmmaterial verwendet. Es ist kaum vorstellbar, dass das heute mit digitalen Aufnahmegeräten möglich wäre.

Einige Videos in Schwarz-Weiß mit Anita O'Day waren gleichermaßen beeindruckend, aber das natürlich nur wegen der Gesangskunst und der Bühnenpräsenz der Sängerin.

Wikipedia zu Anita O'Day: http://en.wikipedia.org/wiki/Anita_O'Day

Videos und Musik von Inga Rumpf und Frumpy   Wer Janis Joplin mag, der mag auch Inga Rumpf - so I do... Mehrfach das lange Video von Inga Rumpf und Frumpy "How The Gypsy Was Born" angeschaut, mit Kopfhörer und (natürlich) "auf laut". Wow!! Herrgott - was das für eine klasse Frau war. Schlank, eher zierlich, lange glatte rotblonde Haare mit Mittelscheitel (jahrzehntelang meine Lieblingsfrisur bei Frauen), großer Mund, unvergleichliche Stimme. Power!

inga

Dieses Jahr wird Inga Rumpf 65. Schön, dass sie immer noch Musik macht.

Helligkeiten von VV Cep: Meine Messungen mit der Ixus 70 besser an die Vergleichssterne angepasst. Damit ist für mich erstmal die Neubearbeitung der inzwischen über 200 Aufnahmen abgeschlossen und ich habe eine schöne Lichtkurve über einen Zeitraum von inzwischen über 1100 Tagen.


lange Pause....

Exodus Exodus (Endstand)

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